Die Generaldirektion für Meteorologie (DGM) hat soeben gewarnt, dass das Meer ab diesem Freitagnachmittag an einem Großteil der marokkanischen Küste besonders gefährlich sein wird.
In einer Erklärung gibt die DGM bekannt, dass der Atlantik „stark aufgewühlt” sein wird, mit sehr hohen Wellen, die entlang der gesamten Küste von Tanger bis Agadir erwartet werden. Diese Wellen, die aus westlicher bis nordwestlicher Richtung kommen, sollen eine Höhe von 6 bis 8 Metern erreichen. Diese Wetterlage könnte die Bedingungen an der Küste erheblich erschweren, insbesondere in den am stärksten exponierten Gebieten.
Auch die Straße von Gibraltar bleibt davon nicht verschont: Dort könnten die Wellen zwischen 4 und 6 Meter hoch werden. An der Mittelmeerküste, von Jebha bis Saïdia, wird eine Dünung zwischen 3 und 5 Metern angekündigt. Die Generaldirektion für Meteorologie gibt an, dass der Höhepunkt dieser Wetterlage für Samstag erwartet wird.
Ein weiterer zu beachtender Faktor: An der Atlantikküste wird im gleichen Zeitraum ebenfalls eine Flut mit einem Pegel zwischen 3 und 3,8 Metern erwartet, vor allem am frühen Morgen und am Abend.
Gleichzeitig werden ab Freitagnachmittag starke, teilweise heftige Winde aus westlicher Richtung erwartet. Sie betreffen die Atlantikküste, die Straße von Gibraltar und die Mittelmeerküste und könnten bis Sonntagnachmittag anhalten.
Angesichts dieser Situation ruft die Generaldirektion für Meteorologie zu „erhöhter Vorsicht und Wachsamkeit” auf. Sie empfiehlt, alle Aktivitäten auf See zu vermeiden und sich während der Zeit starker Brandung von Stränden und Kais fernzuhalten, um Risiken zu minimieren.

